Ein Unternehmen hat eine Marke. Jedes Unternehmen. Wenn man sich nicht um das Erscheinungsbild kümmert, mag sie unstimmig bleiben, schlecht funktionieren. Aber sobald man als Unternehmen in irgendeiner Form auftritt, ist eine Marke da. Und sie wirkt gegenüber anderen Unternehmen genauso wie gegenüber Konsumenten und eigenen Mitarbeitern.
EINE MARKE FÜHREN
Den Markenauftritt zu professionalisieren, heißt, den Ruf zu verbessern. Es heißt, die Erfahrungen der Menschen mit dem Unternehmen zu beeinflussen, Kontrolle zu erlangen. Es heißt, die Marke zu führen.
EIN GUTES IMAGE
Jeder weiß, dass Unternehmen etwas wollen. Wenn man Eindrücke schafft, die mit der Realität nicht mehr vereinbar sind, merken das die Kunden mit der Zeit. Im schlechtesten Fall wird die Marke daraufhin mit negativen Assoziationen besetzt. Das Image wird schlechter. In der Zeit unlimitierten Informationsflusses im Internet, in einer Gesellschaft, die die größte Wirtschaftskrise ihrer Generation hinter sich hat, ist Ehrlichkeit zu neuem Wert gekommen. Wer versucht, mittelmäßige Leistung mit goldenem Anstrich zu verkaufen, sorgt nicht für langfristigen Erfolg. Wo Gold draufsteht, sollte Gold drinnen sein.
EIN MÄCHTIGES STEUERUNGSINTRUMENT
Es lohnt sich, die Marke als Übersetzung der Vision eines Unternehmens zu sehen: Sie verleiht ihr eine Entsprechung in der Welt der Sinne, der Emotionen, der Symbole, der Geschichten und der Weltanschauungen. Es ist die Philosophie des Unternehmens, die sich zeigt. Und gleichzeitig ein mächtiges Steuerungsinstrument, das auf die realen Prozesse eines Unternehmens zurückwirkt.
Die Marke gehört allen
Gleichzeitig wird die Marke selbst Teil der Öffentlichkeit. Sie gehört nicht mehr dem Unternehmen allein, sie gehört den Kunden und allen, die sie mit Vorstellungen füllen, die sie gebrauchen. Eine Marke ist kein einmaliges Statement eines Marktteilnehmers. Es ist der Beginn eines Gesprächs.
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